Kontrolliertes Brennen von Flächen zur Landschaftspflege

In früheren Jahren z.B. durch die Heideschäfer in der Lüneburger Heide praktiziert und heute oftmals als Pflegeinstrument in Vergessenheit geraten ist das kontrollierte Brennen eine sehr gut lenkbare und gezielt einsetzbare Maßnahme der Flächenpflege.

Unsere Führungskräfte und brennqualifizierten Mitglieder sind nach internationalen Standards ausgebildet und orientieren sich darüber hinaus eng an den Vorgaben des Global Fire Monitoring Center (GFMC) der Uni Freiburg unter der Leitung von Prof. Dr. Georg Johann Goldammer (Feuereinsatz im Naturschutz in Mitteleuropa – Ein Positionspapier).

Unser Verein bedient allerdings nur die technische Umsetzung der Maßnahmen wie Brennplanung in Abstimmung der Ziele auf den zu brennenden Flächen, das Brennen an sich mit geeigneter Technik sowie die Absicherung der Aktionen immer in enge Anbindung und wenn gewünscht gemeinsam mit den örtlichen Feuerwehren. Die Betrachtung der Pflegemaßnahme aus Naturschutzsicht, Genehmigung etc. kann durch uns nicht geleistet werden, wir stehen aber gern mit Rat und Tat zur Seite.

Unsere Maßnahmen sind immer Einzelmaßnahmen, da wir als Verein tätig sind und nicht als Pflegeeinrichtung im Sinne gewerblicher Anbieter einzelne Flächen dauerhaft bearbeiten können.

 

Feuereinsatz zur Brandbekämpfung

Wie auch beim kontrollierten Brennen kann das Feuer auch zur Brandbekämpfung im Sinne eines Vor- oder Gegenfeuers angewandt werden. Dies gilt speziell

  • In Bereichen, in denen es zu gefährlich ist, Einsatzkräfte zur Bekämpfung eines unkontrollierten Feuers einzusetzen
  • Bei zu großer Brandintensitäten, um die Kraft des Feuers zu mindern.
  • In unzugänglichen Bereichen
  • Bei Munitionsbelastung der Brandfläche, in denen eine Arbeit für Einsatzkräfte unmöglich ist.

Die Umsetzung der Maßnahme findet dabei in sehr enger Abstimmung und Besprechung mit der Einsatzleitung (i.d.R. der Feuerwehr) statt, um die Sicherheit und den Nutzen gleichermaßen zu maximieren.