Jahresabschluß 2018

In der 2. Jahreshälfte war es etwas ruhiger auf der Homepage aber nicht im Verein: alle Ausbilder, Vorständler und Helfer arbeiteten unermüdlich in der Ausbildung und an der weiteren Entwicklung des Vereins. Mit insgesamt 9 neuen Mitgliedern konnten wir einen riesen Zuwachs verzeichnen, nun gilt es die neuen Waldbrandbekämpfer auszubilden, was teilweise schon angelaufen ist, und sie im Rahmen eines Feuercamps für den nächsten Sommer einsatzbereit zu qualifizieren.

Der heisse und trockene Sommer, bis in den Herbst hinein hat uns zahlreiche Anfragen für Ausbildungen beschert, die wir nur teilweise bedienen konnten. Für 2019 planen wir neue Schulungen für Multiplikatoren „Ausbilder Vegetationsbrand für kommunale Feuerwehren“ für Gebietskörperschaften, um eine breitere Wirkung der Ausbildung zu erreichen aber auch die Ausbildungen zum Fachberater Vegetationsbrand werden weiter angeboten werden, da der Zuspruch wesentlich größer ist als erwartet.

Im Rückblick auf die vielen Termine, die wir in 2018 realisiert haben sind einige besonders erwähnenswert:

Wir haben insgesamt 4 Tagesausbildungen an den Landesfeuerwehrschulen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt mit je 40 Teilnehmern durchgeführt. Ein Vortrag für die beiden Abschnitte der Landkreisfeuerwehr Wolfenbüttel in der Lindenhalle mit fast 500 Teilnehmern und eine für den Harzkreis bei der Feuerwehr Blankenburg waren ebenso besondere Termine, wie die 4 Termine für alle Wachabteilungen der BF Braunschweig und deren Grundausbildungslehrgang. Leider mussten wir dieses Jahr meist ohne praktische Anteile mit Feuer bei den Ausbildungen auskommen, aber das wäre bei aller Sicherheit unserer Ausbilder im Umgang mit Feuer nicht medial vertretbar gewesen – zumal alle Feuerwehren und Medien die Bevölkerung zur Vorsicht im Umgang mit Feuer aufgefordert haben.

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Durch einen engen Kontakt zum Feuerwehr-Flugdienst konnte ein Mitflug im Flugzeug des Hildesheimer Stützpunktes ermöglicht werden. Eine sehr gute Erfahrung und wir sagen vielen Dank und auf weiterhin gute Zusammenarbeit an den Flugdienst des LFV.

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Ein Workshop im Rahmen des Bundeskongresses „Netzwerk Feuerwehrfrauen“ in Schwäbisch Gmünd wurde ebenso erfolgreich durchgeführt wie die Unterstützung des Waldbrandteams und des European Forest Institute in Person von Alexander Held beim Workshop Vegetationsbrandbekämpfung des Landes Rheinland-Pfalz an der Landesfeuerwehrschule in Koblenz.

Ein von der Berufsfeuerwehr Koblenz eigens zur Vegetationsbrandbekämpfung beschafftes Fahrzeug nach französischem Vorbild.


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Auf Einladung des Teams von Forest Fire Watch unterstützten wir das Kontrollierte Brennen/den internationalen Austausch beim Verein Naturschutzpark Niederhaverbeck mit 2 Ausbildern. Ein Kauderwelsch aus Deutsch, Englisch und Portugiesisch beherrschte den Funk an diesem Tag, da wir gemeinsam mit Feuerwehr, Forest Fire Watch und Kollegen aus Irland und Portugal brennen konnten. Danke an dieser Stelle nochmals an das Team von Forest Fire Watch für die Einladung.

Besprechung aller Teilnehmenden, bei der Verständigung galt: die Mischung macht’s!
Unter Begleitung der Presse wurde dann gemeinsam kontrolliert Heide Feuer gelegt.
Abschließendes Gruppenbild der Teilnehmer an diesem Tag – ein zufriedenes Grinsen gehört dazu!

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Ein zweiter Lehrgang Fachberater Vegetationsbrand in Walsrode war wieder ein riesen Erfolg. Weitere Lehrgänge werden in 2019 folgen.

Planübung mit unseren Sandkasten-Modellen: die Gelegenheit angeregt und fachlich unter leichter Supervision zu diskutieren.
Lagedarstellung – hier maßgeschneidert auf die Gegebenheiten aller Teilnehmenden.
Übungsnachbesprechung: der Ausbilder ist hochzufrieden!

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Einsatz 2019 – Nachdem wir in 2018 aus diversen Gründen keinen Einsatz in Portugal realisieren konnten laufen die Vorplanungen für 2019 bereits an, damit wir ein Team zur Unterstützung nach Mondim de Basto in den Norden Portugals entsenden können. Mit den neuen Mitgliedern steht uns dafür ein größerer Personalstamm zur Verfügung.

Hierfür wird natürlich auch Material benötigt, welches wir aus den umfangreichen Einnahmen in 2018 beschaffen können und noch weiter werden, um unser Team besser für den Einsatz auszurüsten. Da unser Team dezentral aufgestellt ist, wurde der Bestand an Einsatzkoffern für die Fachberater auf insgesamt 5 erhöht und diese an Mitglieder ausgegeben, die in ihrem Bereich als Fachberater direkter eingreifen können. Diese Gruppe wird in Zukunft auch zur Ausbildung und zum Einsatz mit einem Basissatz Geräte und Schläuche ausgestattet, um örtliche Feuerwehren bei bedarf unterstützen zu können.

Neu beschafftes Material: Flämmkannen, Schutzkleidung und Handwerkzeug warten nun darauf eingesetzt zu werden.
Interner Workshop mit Übergabe der Fachberater-Koffer. Zufriedene Gesichter – fast wie Weihnachten.

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Je größer wir werden, desto wichtiger ist eine geeignete Struktur, daher haben wir im Rahmen eines internen Workshops Festlegungen für die Verteilung von Aufgaben und eine verbesserte Arbeitsteilung getroffen. Diese wird Anfang 2019 greifen, den Vorstand entlasten und eine besser und schnellere Vereinsarbeit ermöglichen.

Unser Augenmerk wird in 2019 auf die eigene Ausbildung gerichtet sein und zwar in den Bereichen Firefighter-Qualifikation der neuen Mitglieder, sowie der Ausbildung in der Anwendung von Feuer zur Ausbildung und zur Brandbekämpfung. Dazu werden wir unsere Jahreshauptversammlung mit einer Ausbildung kombinieren, um möglichst viele Mitglieder erreichen zu können.

Der österreischische Bundesfeuerwehrverband wird von uns erneut mit Ausbildern beim Seminar Bodenbrandbekämpfung an der LFS Tirol sowie dem angegliederten Lehrgang „Abschnittskommandant Flugdienst“ unterstützt und mehrere Mitglieder werden praktische Erfahrungen beim Brennen in Mafra in Portugal sammeln können.

Wir glauben es wird deutlich, dass der Verein blüht, wächst und gedeiht auch wen mal auf der HP etwas „Ruhe“ eingekehrt ist. Das soll sich im nächsten jahr wieder etwas ändern und wir werden etwas kurzfristiger informieren, was wir so treiben.

In diesem Sinne alles Gute für 2019 und bleiben Sie uns gewogen.

Für den Vorstand,

Detlef Maushake

Kontrolliertes Brennen in Deutschland // Fortbildungswochenende in Elmstein

 Nach der erfolgreichen Ausbildung der Verbandsgemeinde Lambrecht im vergangenen Jahr wurden wir erneut als Ausbilderteam angefordert, um nun Führungskräfte und Mannschaften aus den Verbandsgemeinden Lambrecht, Maikammer und Deidesheim zu schulen.

Nach einer Führungskräfte-Intensivschulung zum Thema ETW mit Vortrag und 2 parallelen Sandkastenübungen fanden an drei Tagen in Folge jeweils Theorie und Praxisanteile im Forstamtsbereich Johanniskreuz statt. Die Wehren wurden dabei auf das bei Ihnen vorhandene Material geschult. Besonderes Augenmerk lag auf der Umsetzung der Sicherheitsregeln sowie des schnellen Ersteinsatzes mit Fußtruppen und Handwerkzeug, um parallel die etwas zeitintensiveren D-Löschleitungen vorzunehmen.

Das Wetter passte sehr gut, so dass die Übungen intensiv und umfangreich waren aber sicher und schnell abgearbeitet wurden.

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Exchange of Experts – Flamework – Brennausbildung und Austausch

Zwei Mitglieder des Waldbrandteams fuhren zum „Exchange of Experts“ nach Mafra in der Nähe von Lissabon, um an einem mehrere Tage dauernden Kurs und Austausch zum kontrollierten Brennen sowie zum Feuereinsatz bei der Brandbekämpfung teilzunehmen.

Einblicke in die Vorgehensweise des kontrollierten Brennens – und vor allem des Legens von Gegenfeuer – konnte in der portugiesischen Vegetation eingehend geübt werden.

Der intensive Austausch mit den Teilnehmern aus mehreren Ländern und den verschiedenen Brandbekämpfungseinheiten Portugals soll in den nächsten Jahren weiter ausgebaut werden.

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Gemeinsame Aus- und Fortbildung in Tirol

Die Ausbilder des Waldbrandteams und der Landesfeuerwehrschule Tirol haben an zwei Tagen je 30 Teilnehmer als Multiplikatoren für die Bodenbrandbekämpfung geschult.

Neben mehreren Vorträgen zu den Themen „Begriffe im Vegetationsbrand“, „Einfache taktische Waldbrandprognose (ETW)“, „Sondergeräte“ und „Hubschraubereinsatz“, gab es vor allem praktische Stationsausbildungen. Hier wurde der Gebrauch der Handwerkzeuge, das in Stellung bringen von Wasserbehältern und der Einsatz kleiner Pumpen mit D Löschleitungen vermittelt.

Den Abschluss bildeten mehrere Übungen mit Realfeuer, bei denen die Grundlagen, bis hin zu den wichtigen Nachlöscharbeiten vertieft und vor allem veranschaulicht werden konnten. Hier zahlt sich das praktische Erleben einer Brandausbreitung sowie die Wirkung der einzelnen Bekämpfungstaktiken bei realem Feuer aus und schult erste Erfahrungen für den Einsatz.

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Drei Ausbilder des Waldbrandteams schulen Flughelfer in Tirol im Bereich Bodenbrandbekämpfung im Gebirge

Zwei Tagesausbildungen mit je 30 Teilnehmer als zukünftige
Multiplikatoren erwarten die 3 Ausbilder des Waldbrandteams, die sich am
Sonntag auf den Weg nach Tirol an die Landesfeuerwehrschule in Telfs
gemacht haben.

Neben dem korrekten Umgang mit den Werkzeugen, Pumpen und Schläuchen
sowie dem Einsatz der mobilen Wasserbehälter warten auch Ausbildungen
mit Realfeuer auf die Teilnehmer.

Im Anschluß an die 2 Tagesausbildungen wechseln die Ausbilder die Seiten
und nehmen am Lehrgang Einsatzabschnittskommandant Flugdienst teil, um
weiteres Wissen für die Koordination des Helikoptereinsatzes zu erlangen.

Wir freuen uns auf die schon lange bewährte Zusammenarbeit mit der
Landesfeuerwehrschule Tirol und dem Sachgebiet Flugdienst des
Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes.