Überraschung aus Deutschland für jungen Wildland firefighter in Montana / Surprise from germany for a young wildland firefighter in Montana

Im letzten Jahr wurden wir kurz vor Weihnachten durch einen TV Bericht auf den 8 jährigen Owen Marquardt aus Laurel im US-Bundesstaaat Montana aufmerksam, der es sich zum Ziel gesetzt hat, Wildland firefighter zu werden. Schon jetzt lebt er seine Passion im Kleinen aus. http://www.ktvq.com/story/36685700/for-laurel-boy-8-firefighting-is-a-way-of-life

Solche Leidenschaften muß man fördern dachten wir uns und nahmen (dem Internet sei Dank) Kontakt mit seiner Rektorin der Schule auf und baten Sie, unser geplantes Geschenk an Owen zu übergeben. Sie war sofort Feuer und Flamme und so brachten wir einen Karton auf den Weg. Inhalt war neben einem 5l Löschrucksack von Lestech ein Feuerwehrhelm für die örtliche FF sowie einige Abzeichen vom Waldbrandteam und anderer Feuerwehren.

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Kontrolliertes Brennen von Heideflächen in Scheuen

Aufgrund einer Anfrage der Segelfluggruppe des Luftsportvereins Celle über die Ortsfeuerwehr Celle-Scheuen konnten wir beim Brennen von Heideflächen auf dem Flugfeld unterstützen.

Die Heideflächenpflege ist eine schwierige Sache, stehen doch keine Heidschnuckenherden zum Beweiden zur Verfügung und auch das Abmähen ist mit einigen Problemen verbunden. Oftmals ist der Einsatz des kontrollierten Brennens (wie schon von den Heideschäfern in früheren Zeiten durchgeführt) die beste Alternative. Neben der Ortsfeuerwehr Celle-Scheuen mit einem Tanklöschfahrzeug und einen Mannschaftstransportwagen sowie 3 Feuerwehrmitgliedern unter der Leitung des Ortsbrandmeisters konnten wir glücklicherweise auch mitten in der Woche 4 ausgebildete Waldbrandbekämpfer aufbieten, um den Auftrag zu erfüllen.

Nachdem die Genehmigungen des Landkreises vorlagen traf man sich am Vormittag im Vereinsheim zur finalen Besprechung. Fraglich war zu diesem Zeitpunkt noch, ob der aufliegende Schnee das Brandverhalten ermöglichen oder beeinflussen würde. Die Wetterbedingungen minus 10°C und ein strammer Wind aus überwiegend Ost zehrte schon an den Kräften (das Waldbrandteam hatte sich zusätzlich zur dünnen Waldbrandbekleidung für den Sommer mit Feuerschutzüberjacken ausgerüstet) wobei die strahlende Sonne schon für angenehmere Winterstimmung sorgte.

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Fortbildung für den Landesfeuerwehrverband Kärnten

Auf Einladung des Landesfeuerwehrkommandos Kärnten waren wir nach 2 Jahren erneut an der Feuerwehrschule in Klagenfurt zu Gast, um im Rahmen des Weiterbildungsseminars „Waldbrandbekämpfung“ für Kommandanten und Stellvertreter Vorträge zu halten.

Nach der Einführung durch den Stv.Leiter der Schule OBI Ing. Steinlechner folgten die ersten Vorträge von Bezirksforstinspektor Honsig-Erlenburg mit rechtlichen Grundlagen und der Schnittstelle zur Forstbehörde gefolgt von zwei Programmpunkten über das Führungssystem und eine Praxisanalyse vergangener Waldbrände.

Unser erster Vortrag beschäftigte sich mit der Entwicklung und Ausbreitungsgefahr von Waldbränden und Hinweisen zur Bodenbrandbekämpfung. Interessant war hier unter anderem dass die Anzahl der Brände durch Blitzschlag in Kärnten etwa 15% aller Waldbrände ausmacht. Den Abschluß des ersten Vortrages bildete die Einführung in die Einfache taktische Waldbrandprognose als Führungshilfsmittel für jeden Einsatzleiter.

Nach einer Mittagspause stellte OBR Bürger die Einsatzmöglichkeiten der KAT-Züge dar und erläuterte die sinnvolle Einbidnung dieser Einheiten in Waldbrandeinsätze.

Den Abschluß bildeten 2 per Kamera übertragene Planübungen zur Vertiefung der im Vortrag erläuterten ETW Grundlagen. Hier wurde besonders auf die Mitarbeit der Teilnehmer abgezielt, was hervorragend klappte.

Gespräche über eine weitere Zusammenarbeit in der Zukunft rundeten die Reise nach Kärnten ab.

 

 

Ausbildung für Fachberater Vegetationsbrandbekämpfung im ANDERS Hotel Walsrode

Der Pilotlehrgang für die von Seiten der bisher ausgebildeten Feuerwehren sehr oft angefragte Ausbildung zum „Fachberater Vegetationsbrandbekämpfung“ fand am Wochenende 03.+04.02.2018 im Tagungshotel ANDERS in Walsrode statt. 16 Teilnehmer aus verschiedenen Feuerwehren aus weiten Teilen Deutschlands waren angetreten, um das Handwerk des Fachberaters zu erlernen.

Nach eine Auffrischung der Grundlagen der Vegetationsbrandbekämpfung, der Fachbegriffe und taktischen Grundlagen sowie einer Vertiefung der Einfachen Taktischen Waldbrandprognose stiegen die Teilnehmer in 2 Lerngruppen in die Planübungen ein. Während eine Gruppe das neue 1qm große Planübungsgerät mit steilerem Gelände beübte trainierte die andere Gruppe den Einsatz in flacheren Gebieten.

 

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Neuwahlen im Vorstand erfolgreich abgeschlossen

Einstimmige (turnusmäßige) Wiederwahl des Vorstandes und des neuen Schriftführers – das war eines der Ergebnisse der Jahreshauptversammlung, die wenn auch im kleinen Kreis, erfolgreich durchgeführt werden konnte.

Neben den Jahresberichten gab es auch Entscheidungen zum Thema Finanzen. Aufgrund der guten Bilanz zum Jahresende werden die pro Person eingezahlten Beiträge für den Einsatz nach Portugal zurückerstattet. Weitere Beiträge für solche Einsätze werden im Zukunft nur erhoben, wenn die Kosten erheblich sind, d.h. wir werden nach derzeitigem Stand Einsätze bis auf Ausnahmen kostenlos durchführen können! Dies ist eine erhebliche Entlastung der Mitglieder, über die wir uns als Vorstand natürlich sehr freuen.

Der neue / alte Vorstand setzt sich aus Detlef Maushake als Vorsitzender, Dennis Stegmann als Stellvertreter, Martin Kröhl als Kassenwart und Max Scholz als neuem Schriftführer zusammen. Wir wollen an dieser Stelle Jürgen Fricke für seine bisherige Tätigkeit im Vorstand Danken und freuen uns, dass er im Verein aktiv bleibt.

Letzte Vorträge des Jahres und Winter-Lagerdienst

Nachdem wir die Fortbildung der Feuerwehr des LK Holzminen und die der Feuerwehr Schauenburg mit den entsprechend auf die Zielgruppe abgestimmten Vorträgen versorgt haben neigt sich auch unser Jahr dem Ende entgegen. Dank der vielen Unterstützer ist es und möglich, unseren Ausrüstungsbestand vor Jahresende um vieles zu erweitern.

Neben neuen Handwerkzeugen geht es dabei auch um weitere Logistikausstattung, die den Erkenntnissen des Lagerdienstes und des Einsatzes in Portugal folgend beschafft werden müssen.

Der Lagerdienst als Jahresabschluß war nötig, um die Ausrüstung über den Winter entsprechend gereinigt und überprüft einzulagern und eventuelle Beschaffungen mit den Mitgliedern abzusprechen und anzustoßen. Zusätzlich wurden weitere Halterungen für Handwerkzeuge an der Wand montiert und die Logistikübersicht angebracht. Trotz des Regens und der kalten Temperaturen war die umfangreiche Arbeit dank vieler helfender Hände innerhalb von 3 Stunden erledigt.

Für 2018 laufen wie schon gemeldet die Gespräche für 3 weitere Vortragstage an der NABK an beiden Standorten; die Vortragstage am IBK waren bereits nach einer Woche komplett ausgebucht, das zeugt von einem hohen Bedarf an diesen Schulungen. Zusätzlich sind bereits alle verfügbaren Ausbilder für Sommertermine 2018 verplant und wir müssen diesmal schon im Dezember melden „nichts geht mehr“.

Im anstehenden Weihnachtsshopping gibt es eine gute Möglichkeit für Amazon-.Kunden uns zu unterstützen, denn Amazon gibt den unterstützten Vereinen über sein Smile-Programm im Zeitraum 01.-24.12. statt den normalen 0,5% pro Einkauf 1,5%!

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An dieser Stelle nochmal vielen Dank für die Unterstützung im laufenden Jahr und für die Zukunft.

Vorträge an beiden Standorten der NABK abgeschlossen – Planungen für 2018 laufen

In der letzten Woche konnten die beiden verbleibenden Termine an den Standorten der NABK in Celle und Loy mit Leben erfüllt werden.

Dem Brückentag zum Trotz hatten sich 40 Teilnehmer für den Fortbildungstag in Celle angemeldet. Dank der wirklich hervorragenden Zusammenarbeit mit den Lehrkräften und dem BuFDI-Leistenden gelang es, den Tag ohne Einschränkungen durchzuführen.

Der Praxisanteil konnte sogar bei einigem Sonnenschein auf dem Hof der NABK durchgeführt werden.

Gleich 3 Tage später waren die Teilnehmer am Standort Loy gespannt auf den Tag und wir konnten alle Erwartungen mehr als Erfüllen. Die Gespräche für das kommende Jahr beginnen in Kürze und wir hoffen, dass wir mit der NABK den Wünschen der Teilnehmer folgend weitere Fortbildungen anbieten können.

Vortrag Vegetationsbrandbekämpfung am IBK Heyrothsberge – Zusammenarbeit mit 2 Landesfeuerwehrschulen gefestigt

Am 12.10. fand der erste Vortragstag „Vegetationsbrandbekämpfung für kommunale Feuerwehren“ am IBK in Heyrothsberge statt. 39 Teilnehmer aus dem gesamten Land Sachsen-Anhalt, vom IBK und ein Vertreter des Landeszentrums Wald waren zu der Veranstaltung angereist.

Nach dem Vormittag mit einer intensiven Schulung zu den Themen Sicherheit, Einsatztaktik und Technik folgte nach dem Mittagessen eine Praxisdemonstration von spezieller Technik mit Unterstützung der Ortsfeuerwehr Biederitz, die sich bereits mehrere Jahre mit dem Thema beschäftigt und auch schon eine Schulung durch das Waldbrandteam durchgeführt hat.

Als Abschluß wurden die Teilnehmer in die Einfache Taktische Waldbrandprognose (ETW) eingewiesen, was erfolgreich mit einer Planübung am Sandkasten endete.

Das Ergenis der Befragung der Teilnehmer führte dazu dass für die kommenden Jahre 2 Veranstaltungen dieser Art in das Jahresprogramm des IBK aufgenommen werden sollen. Die Plenungen hierzu laufen bereits.

Es bleibt abzuwarten, ob sich aus den im Oktober/November noch ausstehenden 2 Vortragstagen an den Standorten Loy und Celle der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz NABK weitere Vorträge auch in Niedersachsen ergeben werden.

Bachstelze 2017 – KatS Übung in Landeck

Im Oktober machte sich ein dreiköpfiges Team vom Waldbrandteam zu einer der wohl größten Katastrophenschutzübung nach Tirol auf. Die Übung „Bachstelze 2017“ umfasste 550 Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen österreichisches Rotes Kreuz, Feuerwehr und anderen. Eine Besonderheit sollte hierbei die Zusammenarbeit mit Luftfahrzeugen bei 33 Übungsszenarien spielen. Als freie Übung konzipiert war niemand außer dem 4 köpfigen Organisationsteam die Lagen bekannt. Das Bundesheer und die zivile Firma Heli Tirol sollten insgesamt sieben Hubschrauber und Löschflugzeuge für diese Übung stellen.

Der Sachbgebietsleiter Flugdienst des ÖBFV Jörg Degenhardt und der Leiter Flugdienst Christian Mayer luden hierzu das Waldbrandteam bereits im Frühjahr 2017 ein.

Das Waldbrandteam unter Leitung von Detlef Maushake unterhält bereits mehrere Jahre gute Verbindungen zur LFS Tirol und stellt auch Ausbilder und Teilnehmer für den Lehrgang „Einsatzabschnittskommandant Flugdienst“, der in Tirol für den ÖBFV abgehalten wird.

Das Team machte sich am Freitag den 06.10. auf den langen Weg nach Landeck und traf noch pünktlich am Abend zum Briefing der fliegerischen Abteilung ein. Hier wurden letzte Abstimmungen in den Bereichen Einweisung Landezonen, Einsatzräume, Luftfahrzeuge getroffen.

Dabei wurde aus Seiten des Bundesheeres gemeldet dass ein Hubschrauber aus technischen Gründen ausfallen würde.

Der Samstag begann, pünktlich um 05:30Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück, danach stellte das Team die Einsatzbereitschaft her und bekam letzte Instruktionen. Angegliedert wurde das Waldbrandteam an den Katastrophenschutzzug, welcher dann um 07:30 Uhr antrat und danach in die Absprungzone nach Sankt Christina verlegte.

Angekommen, wurde sich im Bereitstellungsraum gesammelt und auf Einsatzbefehle gewartet. Zusammen mit dem ÖRK und der Feuerwehr verlegte man dann die Einsatzkräfte per Hubschrauber in den Bereich der Ortschaft Fendels. Hierbei wurde angenommen das diese von Zufahrtsstraßen abgeschnitten sei. Vor Ort hat das Team bei diversen Einsätzen unterstützt, diese waren z.b. suchen von vermissten Personen, Aufbau einer Wasserversorgung bei einem Gebäudebrand mit anschließender Betreuung und Versorgung verletzter Personen.

Parallel lief der Materialtransport mit zwei Alouette III Hubschraubern zum Einsatzort. Dabei fiel die zusätzlich eingesetzte Black Hock des Bundesheeres, aus technischen Gründen, aus.

Durch die hohe Anzahl der nicht zur Verfügung stehenden Hubschrauber konnten leider nicht alle Einsatzszenarien durchgeführt werden.

Die Aufgabe des Materialtransportes, der schwereren Ausrüstung übernahm danach die Super Puma der Firma Heli Tirol. Diese führte außerdem zwei Löschwasserabwürfe mit zwei Bambi Buckets durch. Gegen 17:00Uhr konnte das Ende der Übung bekannt gegeben werden und sämtliche Einsatzkräfte verlegten zurück zu ihren Stützpunkten. Nach Ankunft in der Feuerwehr Landeck, bereitete das Team seine Ausrüstung nach und verbrachte den Abend noch in kameradschaftlicher Runde.

Wir konnten viele neue Erfahrungen und Eindrücke gewinnen, auch wenn die Szenarien nicht direkt auf den Waldbrandeinsatz bezogen waren, ging es doich vornehmlich auch um die Zusammenarbeit mit Luftfahrzeugen. Besonderer Dank gilt den Organisatoren für die Einbindung in die Übung.