Aktuelles

Ausbildung für Fachberater Vegetationsbrandbekämpfung im ANDERS Hotel Walsrode

Der Pilotlehrgang für die von Seiten der bisher ausgebildeten Feuerwehren sehr oft angefragte Ausbildung zum „Fachberater Vegetationsbrandbekämpfung“ fand am Wochenende 03.+04.02.2018 im Tagungshotel ANDERS in Walsrode statt. 16 Teilnehmer aus verschiedenen Feuerwehren aus weiten Teilen Deutschlands waren angetreten, um das Handwerk des Fachberaters zu erlernen.

Nach eine Auffrischung der Grundlagen der Vegetationsbrandbekämpfung, der Fachbegriffe und taktischen Grundlagen sowie einer Vertiefung der Einfachen Taktischen Waldbrandprognose stiegen die Teilnehmer in 2 Lerngruppen in die Planübungen ein. Während eine Gruppe das neue 1qm große Planübungsgerät mit steilerem Gelände beübte trainierte die andere Gruppe den Einsatz in flacheren Gebieten.

Auf unserer großen Planübungsplatte ist nun auch die Darstellung einer Rauchwolke möglich, die den Einsatzleiter zusätzlich über die Lage informiert und Windveränderungen schneller darstellbar macht.

 

Am späten Nachmittag erfolgte die Einweisung in die Tätigkeiten des Fachberaters mit den nötigen Checklisten und Hilfsmitteln zur Gelände- und Wetterbeurteilung. Abends bestand die Möglichkeit, sich mit allen Teilnehmern in lockerer Runde auszutauschen bevor es am Morgen des Sonntag in die Gruppenplanübungen ging.

Dank der guten Zusammenarbeit mit der Landsfeuerwehrschule in Tirol konnten wir eine Gebirgs-Planübung für die 4 Gruppen zu je 4 Personen nutzen, welche dort für die Ausbildung der Einsatzabschnittskommandanten FLUGDIENST genutzt wird. Der angenommene Brand in der Nähe der Hirschbodenhütte in der Nähe der Ortschaft Wildermieming beschäftiget die Gruppen intensiv.

Lagevorträge und Vorhersagen anhand der ETW waren unter Zeitdruck durchzuführen und obwohl, wie bei Planübungen immer möglich, alle Gruppen andere Lösungsansätze und Beratungen für den Einsatzleiter fanden wurden die Ziele der Ausbildung erreicht.

Mit einer Abschlußbesprechung, der Übergabe der Teilnehmerurkunden und eines USB-Sticks mit dem nötigen Rüstzeug für die Fachberatertätigkeit endete die Veranstaltung nach dem Mittagessen.

Besonderer Dank geht an das Hotel ANDERS, das mit seinen besonderen Pausen, der rundum gelungenen Betreuung und der exzellenten Verpflegung viel zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen hat.

Weitere solcher Lehrgänge werden in Zukunft durch uns angeboten werden, da der Bedarf nach wie vor hoch ist.

 

Neuwahlen im Vorstand erfolgreich abgeschlossen

Einstimmige (turnusmäßige) Wiederwahl des Vorstandes und des neuen Schriftführers – das war eines der Ergebnisse der Jahreshauptversammlung, die wenn auch im kleinen Kreis, erfolgreich durchgeführt werden konnte.

Neben den Jahresberichten gab es auch Entscheidungen zum Thema Finanzen. Aufgrund der guten Bilanz zum Jahresende werden die pro Person eingezahlten Beiträge für den Einsatz nach Portugal zurückerstattet. Weitere Beiträge für solche Einsätze werden im Zukunft nur erhoben, wenn die Kosten erheblich sind, d.h. wir werden nach derzeitigem Stand Einsätze bis auf Ausnahmen kostenlos durchführen können! Dies ist eine erhebliche Entlastung der Mitglieder, über die wir uns als Vorstand natürlich sehr freuen.

Der neue / alte Vorstand setzt sich aus Detlef Maushake als Vorsitzender, Dennis Stegmann als Stellvertreter, Martin Kröhl als Kassenwart und Max Scholz als neuem Schriftführer zusammen. Wir wollen an dieser Stelle Jürgen Fricke für seine bisherige Tätigkeit im Vorstand Danken und freuen uns, dass er im Verein aktiv bleibt.

Letzte Vorträge des Jahres und Winter-Lagerdienst

Nachdem wir die Fortbildung der Feuerwehr des LK Holzminen und die der Feuerwehr Schauenburg mit den entsprechend auf die Zielgruppe abgestimmten Vorträgen versorgt haben neigt sich auch unser Jahr dem Ende entgegen. Dank der vielen Unterstützer ist es und möglich, unseren Ausrüstungsbestand vor Jahresende um vieles zu erweitern.

Neben neuen Handwerkzeugen geht es dabei auch um weitere Logistikausstattung, die den Erkenntnissen des Lagerdienstes und des Einsatzes in Portugal folgend beschafft werden müssen.

Der Lagerdienst als Jahresabschluß war nötig, um die Ausrüstung über den Winter entsprechend gereinigt und überprüft einzulagern und eventuelle Beschaffungen mit den Mitgliedern abzusprechen und anzustoßen. Zusätzlich wurden weitere Halterungen für Handwerkzeuge an der Wand montiert und die Logistikübersicht angebracht. Trotz des Regens und der kalten Temperaturen war die umfangreiche Arbeit dank vieler helfender Hände innerhalb von 3 Stunden erledigt.

Für 2018 laufen wie schon gemeldet die Gespräche für 3 weitere Vortragstage an der NABK an beiden Standorten; die Vortragstage am IBK waren bereits nach einer Woche komplett ausgebucht, das zeugt von einem hohen Bedarf an diesen Schulungen. Zusätzlich sind bereits alle verfügbaren Ausbilder für Sommertermine 2018 verplant und wir müssen diesmal schon im Dezember melden „nichts geht mehr“.

Im anstehenden Weihnachtsshopping gibt es eine gute Möglichkeit für Amazon-.Kunden uns zu unterstützen, denn Amazon gibt den unterstützten Vereinen über sein Smile-Programm im Zeitraum 01.-24.12. statt den normalen 0,5% pro Einkauf 1,5%!

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An dieser Stelle nochmal vielen Dank für die Unterstützung im laufenden Jahr und für die Zukunft.

Vorträge an beiden Standorten der NABK abgeschlossen – Planungen für 2018 laufen

In der letzten Woche konnten die beiden verbleibenden Termine an den Standorten der NABK in Celle und Loy mit Leben erfüllt werden.

Dem Brückentag zum Trotz hatten sich 40 Teilnehmer für den Fortbildungstag in Celle angemeldet. Dank der wirklich hervorragenden Zusammenarbeit mit den Lehrkräften und dem BuFDI-Leistenden gelang es, den Tag ohne Einschränkungen durchzuführen.

Der Praxisanteil konnte sogar bei einigem Sonnenschein auf dem Hof der NABK durchgeführt werden.

Gleich 3 Tage später waren die Teilnehmer am Standort Loy gespannt auf den Tag und wir konnten alle Erwartungen mehr als Erfüllen. Die Gespräche für das kommende Jahr beginnen in Kürze und wir hoffen, dass wir mit der NABK den Wünschen der Teilnehmer folgend weitere Fortbildungen anbieten können.

Vortrag Vegetationsbrandbekämpfung am IBK Heyrothsberge – Zusammenarbeit mit 2 Landesfeuerwehrschulen gefestigt

Am 12.10. fand der erste Vortragstag „Vegetationsbrandbekämpfung für kommunale Feuerwehren“ am IBK in Heyrothsberge statt. 39 Teilnehmer aus dem gesamten Land Sachsen-Anhalt, vom IBK und ein Vertreter des Landeszentrums Wald waren zu der Veranstaltung angereist.

Nach dem Vormittag mit einer intensiven Schulung zu den Themen Sicherheit, Einsatztaktik und Technik folgte nach dem Mittagessen eine Praxisdemonstration von spezieller Technik mit Unterstützung der Ortsfeuerwehr Biederitz, die sich bereits mehrere Jahre mit dem Thema beschäftigt und auch schon eine Schulung durch das Waldbrandteam durchgeführt hat.

Als Abschluß wurden die Teilnehmer in die Einfache Taktische Waldbrandprognose (ETW) eingewiesen, was erfolgreich mit einer Planübung am Sandkasten endete.

Das Ergenis der Befragung der Teilnehmer führte dazu dass für die kommenden Jahre 2 Veranstaltungen dieser Art in das Jahresprogramm des IBK aufgenommen werden sollen. Die Plenungen hierzu laufen bereits.

Es bleibt abzuwarten, ob sich aus den im Oktober/November noch ausstehenden 2 Vortragstagen an den Standorten Loy und Celle der Niedersächsischen Akademie für Brand- und Katastrophenschutz NABK weitere Vorträge auch in Niedersachsen ergeben werden.

Bachstelze 2017 – KatS Übung in Landeck

Im Oktober machte sich ein dreiköpfiges Team vom Waldbrandteam zu einer der wohl größten Katastrophenschutzübung nach Tirol auf. Die Übung „Bachstelze 2017“ umfasste 550 Einsatzkräfte der Hilfsorganisationen österreichisches Rotes Kreuz, Feuerwehr und anderen. Eine Besonderheit sollte hierbei die Zusammenarbeit mit Luftfahrzeugen bei 33 Übungsszenarien spielen. Als freie Übung konzipiert war niemand außer dem 4 köpfigen Organisationsteam die Lagen bekannt. Das Bundesheer und die zivile Firma Heli Tirol sollten insgesamt sieben Hubschrauber und Löschflugzeuge für diese Übung stellen.

Der Sachbgebietsleiter Flugdienst des ÖBFV Jörg Degenhardt und der Leiter Flugdienst Christian Mayer luden hierzu das Waldbrandteam bereits im Frühjahr 2017 ein.

Das Waldbrandteam unter Leitung von Detlef Maushake unterhält bereits mehrere Jahre gute Verbindungen zur LFS Tirol und stellt auch Ausbilder und Teilnehmer für den Lehrgang „Einsatzabschnittskommandant Flugdienst“, der in Tirol für den ÖBFV abgehalten wird.

Das Team machte sich am Freitag den 06.10. auf den langen Weg nach Landeck und traf noch pünktlich am Abend zum Briefing der fliegerischen Abteilung ein. Hier wurden letzte Abstimmungen in den Bereichen Einweisung Landezonen, Einsatzräume, Luftfahrzeuge getroffen.

Dabei wurde aus Seiten des Bundesheeres gemeldet dass ein Hubschrauber aus technischen Gründen ausfallen würde.

Der Samstag begann, pünktlich um 05:30Uhr mit einem gemeinsamen Frühstück, danach stellte das Team die Einsatzbereitschaft her und bekam letzte Instruktionen. Angegliedert wurde das Waldbrandteam an den Katastrophenschutzzug, welcher dann um 07:30 Uhr antrat und danach in die Absprungzone nach Sankt Christina verlegte.

Angekommen, wurde sich im Bereitstellungsraum gesammelt und auf Einsatzbefehle gewartet. Zusammen mit dem ÖRK und der Feuerwehr verlegte man dann die Einsatzkräfte per Hubschrauber in den Bereich der Ortschaft Fendels. Hierbei wurde angenommen das diese von Zufahrtsstraßen abgeschnitten sei. Vor Ort hat das Team bei diversen Einsätzen unterstützt, diese waren z.b. suchen von vermissten Personen, Aufbau einer Wasserversorgung bei einem Gebäudebrand mit anschließender Betreuung und Versorgung verletzter Personen.

Parallel lief der Materialtransport mit zwei Alouette III Hubschraubern zum Einsatzort. Dabei fiel die zusätzlich eingesetzte Black Hock des Bundesheeres, aus technischen Gründen, aus.

Durch die hohe Anzahl der nicht zur Verfügung stehenden Hubschrauber konnten leider nicht alle Einsatzszenarien durchgeführt werden.

Die Aufgabe des Materialtransportes, der schwereren Ausrüstung übernahm danach die Super Puma der Firma Heli Tirol. Diese führte außerdem zwei Löschwasserabwürfe mit zwei Bambi Buckets durch. Gegen 17:00Uhr konnte das Ende der Übung bekannt gegeben werden und sämtliche Einsatzkräfte verlegten zurück zu ihren Stützpunkten. Nach Ankunft in der Feuerwehr Landeck, bereitete das Team seine Ausrüstung nach und verbrachte den Abend noch in kameradschaftlicher Runde.

Wir konnten viele neue Erfahrungen und Eindrücke gewinnen, auch wenn die Szenarien nicht direkt auf den Waldbrandeinsatz bezogen waren, ging es doich vornehmlich auch um die Zusammenarbeit mit Luftfahrzeugen. Besonderer Dank gilt den Organisatoren für die Einbindung in die Übung.

 

Schauplatz der größten Katastrophenschutzübung im Bezirk Landeck

Am 07.10. wir die größte Katastrophenschutzübung im Bezirk Landeck sattfinden die es bis dato gab.

Wir entsenden ein Team und sind erfreut das wir ein Teil dieses riesen Events sein dürfen.

 

https://www1.meinbezirk.at/landeck/c-lokales/katastrophenschutzuebung-bachstelze-2017-der-feuewehren-des-bezirkes-landeck_a2255142

“ Am Samstag, 07. Oktober 2017 (ca. 06:30 Uhr bis ca. 17:00 Uhr) wird der Bezirk Landeck mit Hotspot-Bereichen von Zams bis ins Obere Gericht (Pfunds) und seine Seitentäler, zum Schauplatz der größten Katastrophenschutzübung die bisher im Bezirk Landeck durchgeführt wurde. Mit dem Organisationsteam, allen Verletztendarstellern und vielen freiwilligen Helfern werden rund 550 Personen verschiedenste Einsatzszenarien abarbeiten. „

 

http://www.tt.com/panorama/katastrophe/13454857-91/eine-gr%C3%B6%C3%9Fere-%C3%BCbung-hat-der-bezirk-bisher-nicht-gesehen.csp

“ Unterstützung kommt dabei aus der Luft: Fünf Hubschrauber – darunter der Super Puma AS 332, derzeit der größte Lastenhubschrauber Österreichs – sowie zwei Löschflugzeuge des Bundesheeres werden die Einsatzkräfte unterstützen. „

 

Ein Ausführlicher Bericht folgt nach der Übung.

„Sandsack füllen statt Vegetationsbrand“ – Vorbereitungen für Portugaleinsatz fast abgeschlossen

„Heute gibt es Sandsackfüllen statt Vegetationsbrand“ – mit diesem Scherz eröffneten die Ausbilder des Waldbrandteams die letzten beiden Ausbildungen in den Samtgemeinden Grafschaft Hoya und Marklohe in den vergangenen Wochen. Beide waren zumindest teilweise im praktischen Teil dem deutschen „Sommer“ zum Opfer gefallen.

Die beiden aneinander grenzenden SG hatten für Ihre Wehren Multiplikatorschulungen angefragt. Während es zum Nachmittag in Hoya noch aufklarte, so dass zumindest ausgelegtes Stroh zur praktischen Ausbildung genutzt werden konnte, regnete es in Marklohe die ganze Zeit durch. Aber auch das stellt unsere Ausbilder vor keine Probleme, denn es wurde fix eine Stationsausbildung mit 2 Sandkasten-Planübungen und einer praktischen Einweisung in Pump and roll und den Einsatz von Wasserrucksäcken durchgeführt.

https://www.kreiszeitung.de/lokales/nienburg/grafschaft-hoya-ort120424/loeschen-waldbrandexperten-8513684.html

http://www.kfv-nienburg.de/portal/meldungen/flaechenbrandseminar-in-der-samtgemeinde-grafschaft-hoya-1646-1869.html

 

Der bevorstehende Einsatz in Nord Portugal ist fertig geplant und das Team wird am 25. abreisen. Zur Ausrüstung werden neben unserer Mark 3 Tragkraftspritze auch eine kleine Anzahl Handwerkzeuge, eine erweiterte Erste Hilfe Ausrüstung und Wasserrucksäcke gehören. Der Großteil der Ausrüstung inklusive der Fire Shelter wird uns vor Ort von der Feuerwehr Mondim de Basto gestellt, von der wir auch mit den Fahrzeugen (1 Pickup-TLF, 1 TLF und ein Kommandowagen) versehen werden. Natürlich gehen wir nicht eigenständig in den Einsatz werden aber mit dem Verbindungsoffizier der örtlichen Feuerwehr direkt in die Einsätze eingebunden.

Die Anreise wird mit einem Leihfahrzeug der Firma MAN erfolgen, welches uns über die Firma Freytag Fahrzeugbau in Elze zur Verfügung gestellt wird.

Ein Reiseblog mit Bildern (Link dann auf der HP) und eventuell einige Filme für den Youtube-Kanal werden von unserem Einsatz berichten.

 

Beitrag zum Mythos Glasscherben in einem Blog

Aufgrund guter Kontakte zum Betreiber pvsafety (einem Online-Magazin zur Sicherheit im Feuerwehrdienst) wurden wir um einen Blogbeitrag zum Mythos Brandentstehung durch Glasscherben gebeten, welcher wir natürlich gern nachgekommen sind.

Der Bericht ist hier zu finden https://pvsafety.wordpress.com/2017/06/28/der-mythos-lebt-oder-das-geheimnis-der-glasscherbe-bei-waldbraenden/

Vielen Dank an Ulrich Wolf für die Unterstützung.