Aktuelles

Kontrolliertes Brennen in Deutschland // Fortbildungswochenende in Elmstein

 Nach der erfolgreichen Ausbildung der Verbandsgemeinde Lambrecht im vergangenen Jahr wurden wir erneut als Ausbilderteam angefordert, um nun Führungskräfte und Mannschaften aus den Verbandsgemeinden Lambrecht, Maikammer und Deidesheim zu schulen.

Nach einer Führungskräfte-Intensivschulung zum Thema ETW mit Vortrag und 2 parallelen Sandkastenübungen fanden an drei Tagen in Folge jeweils Theorie und Praxisanteile im Forstamtsbereich Johanniskreuz statt. Die Wehren wurden dabei auf das bei Ihnen vorhandene Material geschult. Besonderes Augenmerk lag auf der Umsetzung der Sicherheitsregeln sowie des schnellen Ersteinsatzes mit Fußtruppen und Handwerkzeug, um parallel die etwas zeitintensiveren D-Löschleitungen vorzunehmen.

Das Wetter passte sehr gut, so dass die Übungen intensiv und umfangreich waren aber sicher und schnell abgearbeitet wurden.

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Exchange of Experts – Flamework – Brennausbildung und Austausch

Zwei Mitglieder des Waldbrandteams fuhren zum „Exchange of Experts“ nach Mafra in der Nähe von Lissabon, um an einem mehrere Tage dauernden Kurs und Austausch zum kontrollierten Brennen sowie zum Feuereinsatz bei der Brandbekämpfung teilzunehmen.

Einblicke in die Vorgehensweise des kontrollierten Brennens – und vor allem des Legens von Gegenfeuer – konnte in der portugiesischen Vegetation eingehend geübt werden.

Der intensive Austausch mit den Teilnehmern aus mehreren Ländern und den verschiedenen Brandbekämpfungseinheiten Portugals soll in den nächsten Jahren weiter ausgebaut werden.

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Gemeinsame Aus- und Fortbildung in Tirol

Die Ausbilder des Waldbrandteams und der Landesfeuerwehrschule Tirol haben an zwei Tagen je 30 Teilnehmer als Multiplikatoren für die Bodenbrandbekämpfung geschult.

Neben mehreren Vorträgen zu den Themen „Begriffe im Vegetationsbrand“, „Einfache taktische Waldbrandprognose (ETW)“, „Sondergeräte“ und „Hubschraubereinsatz“, gab es vor allem praktische Stationsausbildungen. Hier wurde der Gebrauch der Handwerkzeuge, das in Stellung bringen von Wasserbehältern und der Einsatz kleiner Pumpen mit D Löschleitungen vermittelt.

Den Abschluss bildeten mehrere Übungen mit Realfeuer, bei denen die Grundlagen, bis hin zu den wichtigen Nachlöscharbeiten vertieft und vor allem veranschaulicht werden konnten. Hier zahlt sich das praktische Erleben einer Brandausbreitung sowie die Wirkung der einzelnen Bekämpfungstaktiken bei realem Feuer aus und schult erste Erfahrungen für den Einsatz.

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Drei Ausbilder des Waldbrandteams schulen Flughelfer in Tirol im Bereich Bodenbrandbekämpfung im Gebirge

Zwei Tagesausbildungen mit je 30 Teilnehmer als zukünftige
Multiplikatoren erwarten die 3 Ausbilder des Waldbrandteams, die sich am
Sonntag auf den Weg nach Tirol an die Landesfeuerwehrschule in Telfs
gemacht haben.

Neben dem korrekten Umgang mit den Werkzeugen, Pumpen und Schläuchen
sowie dem Einsatz der mobilen Wasserbehälter warten auch Ausbildungen
mit Realfeuer auf die Teilnehmer.

Im Anschluß an die 2 Tagesausbildungen wechseln die Ausbilder die Seiten
und nehmen am Lehrgang Einsatzabschnittskommandant Flugdienst teil, um
weiteres Wissen für die Koordination des Helikoptereinsatzes zu erlangen.

Wir freuen uns auf die schon lange bewährte Zusammenarbeit mit der
Landesfeuerwehrschule Tirol und dem Sachgebiet Flugdienst des
Österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes.

Überraschung aus Deutschland für jungen Wildland firefighter in Montana / Surprise from germany for a young wildland firefighter in Montana

Im letzten Jahr wurden wir kurz vor Weihnachten durch einen TV Bericht auf den 8 jährigen Owen Marquardt aus Laurel im US-Bundesstaaat Montana aufmerksam, der es sich zum Ziel gesetzt hat, Wildland firefighter zu werden. Schon jetzt lebt er seine Passion im Kleinen aus. http://www.ktvq.com/story/36685700/for-laurel-boy-8-firefighting-is-a-way-of-life

Solche Leidenschaften muß man fördern dachten wir uns und nahmen (dem Internet sei Dank) Kontakt mit seiner Rektorin der Schule auf und baten Sie, unser geplantes Geschenk an Owen zu übergeben. Sie war sofort Feuer und Flamme und so brachten wir einen Karton auf den Weg. Inhalt war neben einem 5l Löschrucksack von Lestech ein Feuerwehrhelm für die örtliche FF sowie einige Abzeichen vom Waldbrandteam und anderer Feuerwehren.

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Kontrolliertes Brennen von Heideflächen in Scheuen

Aufgrund einer Anfrage der Segelfluggruppe des Luftsportvereins Celle über die Ortsfeuerwehr Celle-Scheuen konnten wir beim Brennen von Heideflächen auf dem Flugfeld unterstützen.

Die Heideflächenpflege ist eine schwierige Sache, stehen doch keine Heidschnuckenherden zum Beweiden zur Verfügung und auch das Abmähen ist mit einigen Problemen verbunden. Oftmals ist der Einsatz des kontrollierten Brennens (wie schon von den Heideschäfern in früheren Zeiten durchgeführt) die beste Alternative. Neben der Ortsfeuerwehr Celle-Scheuen mit einem Tanklöschfahrzeug und einen Mannschaftstransportwagen sowie 3 Feuerwehrmitgliedern unter der Leitung des Ortsbrandmeisters konnten wir glücklicherweise auch mitten in der Woche 4 ausgebildete Waldbrandbekämpfer aufbieten, um den Auftrag zu erfüllen.

Nachdem die Genehmigungen des Landkreises vorlagen traf man sich am Vormittag im Vereinsheim zur finalen Besprechung. Fraglich war zu diesem Zeitpunkt noch, ob der aufliegende Schnee das Brandverhalten ermöglichen oder beeinflussen würde. Die Wetterbedingungen minus 10°C und ein strammer Wind aus überwiegend Ost zehrte schon an den Kräften (das Waldbrandteam hatte sich zusätzlich zur dünnen Waldbrandbekleidung für den Sommer mit Feuerschutzüberjacken ausgerüstet) wobei die strahlende Sonne schon für angenehmere Winterstimmung sorgte.

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Fortbildung für den Landesfeuerwehrverband Kärnten

Auf Einladung des Landesfeuerwehrkommandos Kärnten waren wir nach 2 Jahren erneut an der Feuerwehrschule in Klagenfurt zu Gast, um im Rahmen des Weiterbildungsseminars „Waldbrandbekämpfung“ für Kommandanten und Stellvertreter Vorträge zu halten.

Nach der Einführung durch den Stv.Leiter der Schule OBI Ing. Steinlechner folgten die ersten Vorträge von Bezirksforstinspektor Honsig-Erlenburg mit rechtlichen Grundlagen und der Schnittstelle zur Forstbehörde gefolgt von zwei Programmpunkten über das Führungssystem und eine Praxisanalyse vergangener Waldbrände.

Unser erster Vortrag beschäftigte sich mit der Entwicklung und Ausbreitungsgefahr von Waldbränden und Hinweisen zur Bodenbrandbekämpfung. Interessant war hier unter anderem dass die Anzahl der Brände durch Blitzschlag in Kärnten etwa 15% aller Waldbrände ausmacht. Den Abschluß des ersten Vortrages bildete die Einführung in die Einfache taktische Waldbrandprognose als Führungshilfsmittel für jeden Einsatzleiter.

Nach einer Mittagspause stellte OBR Bürger die Einsatzmöglichkeiten der KAT-Züge dar und erläuterte die sinnvolle Einbidnung dieser Einheiten in Waldbrandeinsätze.

Den Abschluß bildeten 2 per Kamera übertragene Planübungen zur Vertiefung der im Vortrag erläuterten ETW Grundlagen. Hier wurde besonders auf die Mitarbeit der Teilnehmer abgezielt, was hervorragend klappte.

Gespräche über eine weitere Zusammenarbeit in der Zukunft rundeten die Reise nach Kärnten ab.

 

 

Ausbildung für Fachberater Vegetationsbrandbekämpfung im ANDERS Hotel Walsrode

Der Pilotlehrgang für die von Seiten der bisher ausgebildeten Feuerwehren sehr oft angefragte Ausbildung zum „Fachberater Vegetationsbrandbekämpfung“ fand am Wochenende 03.+04.02.2018 im Tagungshotel ANDERS in Walsrode statt. 16 Teilnehmer aus verschiedenen Feuerwehren aus weiten Teilen Deutschlands waren angetreten, um das Handwerk des Fachberaters zu erlernen.

Nach eine Auffrischung der Grundlagen der Vegetationsbrandbekämpfung, der Fachbegriffe und taktischen Grundlagen sowie einer Vertiefung der Einfachen Taktischen Waldbrandprognose stiegen die Teilnehmer in 2 Lerngruppen in die Planübungen ein. Während eine Gruppe das neue 1qm große Planübungsgerät mit steilerem Gelände beübte trainierte die andere Gruppe den Einsatz in flacheren Gebieten.

 

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Neuwahlen im Vorstand erfolgreich abgeschlossen

Einstimmige (turnusmäßige) Wiederwahl des Vorstandes und des neuen Schriftführers – das war eines der Ergebnisse der Jahreshauptversammlung, die wenn auch im kleinen Kreis, erfolgreich durchgeführt werden konnte.

Neben den Jahresberichten gab es auch Entscheidungen zum Thema Finanzen. Aufgrund der guten Bilanz zum Jahresende werden die pro Person eingezahlten Beiträge für den Einsatz nach Portugal zurückerstattet. Weitere Beiträge für solche Einsätze werden im Zukunft nur erhoben, wenn die Kosten erheblich sind, d.h. wir werden nach derzeitigem Stand Einsätze bis auf Ausnahmen kostenlos durchführen können! Dies ist eine erhebliche Entlastung der Mitglieder, über die wir uns als Vorstand natürlich sehr freuen.

Der neue / alte Vorstand setzt sich aus Detlef Maushake als Vorsitzender, Dennis Stegmann als Stellvertreter, Martin Kröhl als Kassenwart und Max Scholz als neuem Schriftführer zusammen. Wir wollen an dieser Stelle Jürgen Fricke für seine bisherige Tätigkeit im Vorstand Danken und freuen uns, dass er im Verein aktiv bleibt.